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Erfahrungsberichte
Frauenselbstverteidigungskurs Drucken E-Mail
Von Cathrin,  Teilnehmerin am 2.Frauenselbstverteigungskurs im Februar 2010
 
 
Ich habe bei dem Selbstverteidigungskurs für Frauen mitgemacht und war begeistert. Ich bin im Internet auf diesen Kurs gestoßen, habe mich dort auch angemeldet und dann ging es schon ein paar Wochen später los.
Wir waren nicht zu viele Frauen und auf uns wurde individuell eingegangen. In dem Kurs wurden sowohl rechtliche, theoretische und praktische Sachverhalte vermittelt. Die Trainer waren sehr nett und erfahren und konnten uns die Übungen, z.B. wie man sich mit seiner Handtasche verteidigt, gut vermitteln.
Ich würde ihn jeder Frau weiterempfehlen, da es wirklich Spaß gemacht hat und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt!
 
Cathrin Dietze
 
Harold 73 Jahre Drucken E-Mail

Wie ich zur Avci Wing Tsun Selbstverteidigung kam und was es mir brachte

Ende 2002 hatte ich eine Operation in einer Fachklinik aufgrund eines bösartigen Tumors.Trotz deiner erreichten 65 Jahre, gerade Altersrentner geworden, kommst du sicher bald wieder auf die Beine dank deiner so recht guten Konstitution und wirst bald deine alte Leistungsfähigkeit wieder erlangen. So dachte ich. Der Eingriff verlief ganz normal aber das „wieder so richtig auf die Beine kommen“ fiel doch schwerer als vorhergesehen. Es zog sich hin, trotz aller meiner Bemühungen durch körperliche Aktivitäten z.b. im eigenen Garten, Radfahren und im Rahmen einer vierwöchigen Kur mit Anleitung durch Physiotherapeuten und Sportübungsleiter.Aber mit dem Ergebnis war ich nicht zufrieden. Das Treppensteigen zur Wohnung im 3. Stock ging noch nicht flüssig wie vorher. Aufzug wird schon immer vernünftigerweise nicht benutzt. Also, weiter, keine körperliche Schonung, das alte Leistungsvermögen muss wieder erreicht werden, komme was wolle.Durch Zufall stellte sich ein Werbeträger in Nähe unserer Wohnung in den Weg. Darauf wurde versprochen, dass man an einem effizienten Training der Selbstverteidigung nach Avci Wing Tsun teilnehmen könne.

Es waren noch besondere Vorzüge wie realistisch, funktionell, einfach auch für Frauen zu erlernen dargestellt. Das war es, was mir vorschwebte und mir weiterhelfen würde, um damit wieder richtig körperlich fit zu werden. Also, für mich im doppelten Sinn nützlich, da ich dabei noch lernen könne, wie man sich gegen einen Angriff durch einen auch körperlich stärkeren Gegner behaupten kann. Schon als Jugendlicher und auch später in reiferem Alter fand ich es toll und faszinierend, was Judo- und andere Kampfsportler durch geschickte Griffe oder gekonnte Würfe so Tolles mit ihren Gegnern anzustellen wussten. Das wollte ich auch noch lernen, wenn es dazu nicht schon zu spät sei.Nach einigen Auskünften durch den Magdeburger Avci Wing Tsun-Lehrer Holger ging es für mich am 7.1.2004 erstmals zur Sache. Froh war ich, dass mit mir noch weitere Neulinge in den Kreis der schon Fortgeschrittenen unkompliziert aufgenommen wurden und es ging gemeinsam mit den „ alten Hasen“ wie selbstverständlich los. Aber eine Schwierigkeit gab es noch zum Anfang: Ich war mit meinen immerhin 65 Jahren mit großem Abstand der weitaus Älteste.

Die anderen waren deutlich jünger, so zwischen 12 und 40. Was mögen die so denken über einen so alten Knochen, der es scheinbar noch mal wissen will. Also, tief Luft geholt und durch oder erst mal mitgemacht, mal sehen wie es so läuft. Es lief so, dass sich mit jedem Training meine Bedenken mehr und mehr abbauten und ich mir nach 4 Wochen vornahm, ein ganzes Jahr durchzuhalten. Und das fiel zum Anfang mit den ungewohnten Bewegungen bei den altersbedingten doch schon angerosteten Gelenken und geschrumpften Sehnen und Bändern nicht so ganz leicht.

Tage drauf spürte ich noch die absolvierten Übungen in den Knochen und den wieder aktivierten Muskelbereichen. Aber ich spürte auch den angenehmen  Erschöpfungszustand nach einer Trainingseinheit, der tatsächlich zur Wiederholung motiviert und sich bis zu Glücksgefühlen steigern kann, besonders wenn man sich zum Training mal überwinden muss (man hat nicht immer vorher die gleich große Lust) und man den inneren Schweinehund doch durch Teilnahme überwunden hat.Noch eine Stufe weiter sollen bei hartem Training sogar freigesetzte Glückshormone so genannte Endorphine nach Meinung von Sportmedizinern dieses Gefühl verstärken und z.b. über das Immunsystem zur besseren Gesunderhaltung beitagen. Ob es schon soweit mit mir gekommen ist? Ich möchte dran glauben, auch das soll helfen.

Nach etwa einem halben Jahr Teilnahme hatte ich Schritt für Schritt mein altes Leistungsvermögen wieder zurückerlangt und das mit einer verbesserten Beweglichkeit, was ich ohne die gemeinsamen, fachgerecht angeleiteten Trainingsstunden niemals hätte allein erreichen können.Meinen Vorsatz, ein Jahr durchhalten habe ich längst aufgegeben und durch unbefristet, ohne Enddatum ersetzt, woran auch die gute Gemeinschaft und der offene, gleichberechtigte Ton innerhalb der Gruppe und zum Trainer wesentlichen Anteil hat. Ich fühle mich dadurch körperlich und auch psychisch deutlich besser und wüsste mich zugleich anderen gegenüber im Notfall besser zu behaupten, nur wenn es unbedingt sein muss.

Auf jeden Fall hat sich meine Lebensqualität durch diese sportliche Betätigung deutlich verbessert. Ich hoffe, ich kann es noch möglichst lange nutzen.


Harold Macholz, 6.SG Avci Wing Tsun, 3.SG Avci Escrima

 
Monika (42) und Franziska (14) Drucken E-Mail

 

Wir sind seit Wochen Mitglied an der Avci Wing Tsun Schule Magdeburg. Das Training macht sehr viel Spaß und vereint sportliche Aktivität mit sinnvollem Nutzen. Da der Trainingsinhalt individuell angepasst wird an die Kenntnisse (in unserem Fall auch Nicht-Kenntnisse), fühlt man (Frau) sich von Anfang an in der Trainingsgruppe wohl. Ob alt oder jung, Mann oder Frau - hier trainieren alle fair zusammen. Auch die Trainingszeiten sind sehr variabel und lassen die Möglichkeit ein – bis mehrmals die Woche trainieren zu können. Wir haben in der kurzen Zeit schon kleine Erfolge verbuchen können, was wiederum anspornt und den Spaß am Wing Tsun steigert. Wir würden uns immer wieder für Wing Tsun entscheiden.

Monika und Franziska

 
Stefan 35 Jahre Drucken E-Mail

Im Juni 2009 habe ich mich der Sankalpa Schule angeschlossen um Avci Wingtsun zu erlernen. Ich war auf der suche nach einer Abwechslung für Körper und Geist, um dem Alltag mal komplett zu entfliehen. Nach einem Probetraining habe ich mich entschlossen dort zu bleiben. Die moderaten Trainingszeiten, die nette und freundliche Art wie ich dort aufgenommen wurde, sowie die lockere Atmosphäre beim Training haben mich überzeugt. Mit meinen wenigen Kenntnissen hatte ich trotzdem nicht das Gefühl benachteiligt zu werden. Im Gegenteil es wird auf jeden eingegangen und jeder macht nach seinen Möglichkeiten weiter Fortschritte ohne Druck. Es sind jetzt fast 4 Monate vergangen und mein Fortschritt spornt mich jeden Tag mehr an. Es ist überraschend wie leicht und schnell man sich mit der richtigen Technik gegen Gegner verteidigen kann. Mittlerweile gehe ich 4 -5mal die Woche zum Training. Ende Oktober werde ich meine erste Prüfung ablegen. Ich habe meinen Ausgleich(bzw. neuen Lebensinhalt) zum Alltag gefunden, gleichzeitig werden Körper und Geist ziemlich gut gefordert und in Form gebracht. Wenn ich die Entscheidung nochmal treffen müsste, würde ich mich jederzeit wieder für Avci Wingtsun entscheiden.

Stefan 35 Jahre